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BEHAUPTUNGSVERSUCHE DES ORDENS UNTER NATIONALSOZIALISTISCHER HERRSCHAFT
BEHAUPTUNGSVERSUCHE DES ORDENS UNTER NATIONALSOZIALISTISCHER HERRSCHAFT






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Anfrage des Ordenskanzlers Max Planck an den Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung über die Möglichkeit von Nachwahlen, Berlin, 2. Januar 1934

Die Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933 führte nicht nur zu einer allgemeinen Verunsicherung in den Reihen des Ordens, sondern hatte schon bald unmittelbare Auswirkungen auf dessen Handlungsfreiheit.

Für den Ordenskanzler Max Planck stellte sich die Frage, inwiefern das im April 1933 in Kraft getretene Reichsgesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen, das dem Staat erneut die Möglichkeit bot, Auszeichnungen dieser Art zu verleihen, die Satzung des Ordens betreffen würde.

Da bis zu diesem Zeitpunkt keine Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz erlassen worden waren, nahm Planck die anstehende Wiederbesetzung zweier Stellen (bedingt durch den Tod des Chemikers Ernst Hoffmann am 11.11.1932 und das Ausscheiden Einsteins) zum Anlaß, um mit dem Preußischen Kultusminister eine Klärung der Lage herbeizuführen.

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