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Brigitte Fassbaender

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Brigitte Fassbaender

Sängerin

Geboren am 3. Juli 1939 in Berlin
 

Brigitte Fassbaender ist Sängerin, Regisseurin und Theaterintendantin. Sie wurde 1939 in Berlin als Tochter der Schauspielerin Sabine Peters und des Kammersängers Willi Domgraf-Fassbaender geboren.

Im Alter von 21 Jahren debütierte sie an der Münchener Staatsoper, von wo ihre aufsehenerregende internationale Karriere ihren Ausgang nahm. Sie gastierte an allen führenden Opernhäusern der Welt (Metropolitan/New York , San  Francisco, Chicago, Scala Milano, Covent Garden/London, Wien, Bayreuth, Berlin, Hamburg, Salzburg usw.) und sang alle bedeutenden Partien ihres Fachs. Über 300 Schallplatteneinspielungen geben Zeugnis von ihrer großen Bedeutung als Opern- und Liedsängerin.

Brigitte Fassbaender beendete ihre Gesangskarriere 1995, um sich ganz der Regie zu widmen. Über 60 Inszenierungen hat sie inzwischen im In- und Ausland vorgestellt. Seit der Spielzeit 1999/2000 hat sie die Intendanz des Tiroler Landestheaters inne, die sie 2012 beenden wird. Davor war sie für zwei Jahre Operndirektorin am Staatstheater Braunschweig.

Brigitte Fassbaender leitet seit 2002 den „Eppaner Liedsommer“, der sich zunehmend zu einer international beachteten Adresse für den Liedgesang entwickelt. 2009 übernahm sie die künstlerische Leitung des Richard Strauss Festivals in Garmisch-Partenkichen.

Kammersängerin Brigitte Fassbaender erhielt 1980 den Kritikerpreis Berlin, 1985 den Frankfurter Musikpreis, das Bundesverdienstkreuz am Bande und Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Bayerischen Verdienstorden, den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Sie ist Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste, erhielt den Kammersängerinnentitel der Bayerischen und der Wiener Staatsoper und wurde Dr. h.c. der Universität Manchester. 2004 verlieh ihr die J. W. von Goethestiftung zu Basel den W. A. Mozart-Preis. 2002 wurde sie vom Land Tirol mit dem Großen Tiroler Adler-Orden und 2005 mit dem Verdienstkreuz und Kulturehrenzeichen der Stadt Innsbruck ausgezeichnet. 2006 erhielt sie den Münchner Musikpreis, 2010 wurde ihr der Orden „Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“ verliehen, 2011 ernannte der französische Präsident sie  zum „Ritter der französischen Ehrenlegion“. Ebenfalls 2011 wurde ihr das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik verliehen.   

Aufnahme in den Orden 2010.