Eduardo Chillida Juantegui

Bildhauer

Geboren am 10. Januar 1924 in San Sebastian, Spanien
Gestorben am 19. August 2002 in San Sebastian, Spanien

Nach dem Studium und Beginn seiner künstlerischen Arbeit in Madrid, Frankreich und den USA erregte der Künstler bereits in den fünfziger Jahren Aufsehen und wurde bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt, (u.a. 1966 im Lehmbruck-Museum Duisburg und 1969 in der neuen Pinakothek in München).

Heute gilt Eduardo Chillida als einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Der Dichter Octavio Paz beurteilt das Werk des Bildhauers so: "... die plastischen Formen Chillidas sind nicht stumm, sie sind durch Rhythmus verwandelte Materie, sie sprechen!"

Er schafft Zeichen, die zu Urbildern werden, meist in freier Landschaft, wie sein "Windkamm XV" in San Sebastian oder sein "Friedenszeichen" für Guernica.

Bedeutend ist auch das grafische Werk des Künstlers, das genauso wie seine Skulpturen in allen bedeutenden Museen und Sammlungen der Welt zu finden ist. Eduardo Chillida erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Praemium Imperiale in Tokio 1991 und 1995 den Kaiserring der Stadt Goslar.

Aufnahme in den Orden 1987.