Friedrich Schaper

Bildhauer

Geboren am 31. Juli 1841 in Alsleben (Saale)
Gestorben am 29. November 1919 in Berlin

VITA

Nach Steinmetzlehre in Halle Ausbildung in Berlin im Atelier von Albert Wolff ab 1859, selbständig 1867. Bekanntgeworden durch sein Uhland-Denkmal in Tübingen, schuf er in der denkmalfreudigen Zeit zahlreiche Denkmäler in der Zeit von 1872 bis 1914.

Hauptwerke unter vielen anderen: Goethe-Denkmal im Berliner Tiergarten (1872-1880), Bismarck- (1896) und Moltke- (1874) Denkmäler in Köln (1879, 1881), Blücher-Denkmal in Kaub (1893), Christus-Figur in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, Kolossales Giebelrelief am Reichstagsgebäude.

Mitglied und Senatsmitglied der Preußischen Akademie der Künste, Ehrenmitglied der Bayerischen und der Dresdner Akademie der Schönen Künste.

Aufnahme in den Orden 1884.
Vizekanzler des Ordens von 1905 bis 1915.
Kanzler des Ordens von 1915 bis 1919.