Gordon Alexander Craig

Historiker

Geboren am 26. November 1913 in Glasgow, Großbritannien
Gestorben am 30. Oktober 2005 in Portola Valey (Kalifornien), USA

Der 1915 in Schottland geborene Craig gelangte bereits 1914 nach Kanada und 1925 in die USA. Sein Studium in neuerer Geschichte absolvierte er an der Princeton University sowie am Balliol College, Oxford, wo ihm ein Cecil-Rhodes-Stipendium zugesprochen worden war. Professuren hatte er an der Yale University (1959-1941), Princeton University (1941-1961) und zuletzt an der Stanford University. Ab 1962 lehrte er darüber hinaus auch an der Freien Universität Berlin.

Craigs zahlreiche Veröffentlichungen kreisen um die Geschichte Europas mit dem Schwerpunkt auf der deutschen, speziell der preußischen Geschichte, deren Verquickung mit Politik und Kultur das Pauschalurteil eines aggressiven Militarismus nicht zulasse. Einflussreich sind seine Bücher zur Geschichte Europas und Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit wendet er dem Zusammenhang von Geld, Kultur und Schriftstellertum im politischen Kräftespiel zu.

Aufnahme in den Orden 1990.