Gustav Karl Ludwig Richter

Porträtmaler und Historienmaler

Geboren am 3. August 1823 in Berlin
Gestorben am 3. April 1884 in Berlin

VITA

Sohn eines Zimmermeisters. Nach Anfangsstudien an der Kunstakademie Berlin bei Ed. Holbein geht Richter von 1843 bis 1846 nach Paris als Schüler von Léon Cogniet (1865), dort auch von Horace Vernet (1842), Eugène Delacroix und Paul Delaroche (1850) beeinflußt. 1848/49 in Rom Begegnung mit den Meisterwerken der Vergangenheit. Nach Berlin zurückgekehrt hat er mit historischen und biblischen Gemälden und mit dem Porträt seiner Schwester (1852) erste Erfolge. Zahlreiche Porträts führender Persönlichkeiten zeigen seine künstlerischen Stärken und Neigungen und machen ihn zum Lieblingskünstler der Berliner Gesellschaft seiner Zeit.

Hauptwerke: "Die Auferweckung von Jairi Töchterlein" (1856), "Bau der ägyptischen Pyramiden" (1872 Maximilianeum München), Porträt der Fürstin Carolath (1872), Kaiser Wilhelms I in Kürassieruniform (1877), der Kaiserin Augusta (1878), der Königin Luise (1879 Wallraf-Richartz-Museum Köln), des Generals von Blumenthal (1884).

Aufnahme in den Orden 1882.