Hubertus von Pilgrim

Bildhauer und Kupferstecher

Geboren am 24. August 1931 in Berlin
 

1947 Beginn bildhauerischer Vorausbildung, 1951-1954 Unterweisung durch Erich Heckel (1967) und gleichzeitig Studium Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Heidelberg. 1954-60 Bildhauerstudium in Berlin bei Bernhard Heiliger (Meisterschüler). Anschließend zur Vervollkommnung in der Kupferstichtechnik in Paris bei Stanley W. Hayter. 1961/62 Villa Serpentara in Olevano Romano.

1963 Berufung (als damals jüngster Akademieprofessor Deutschlands) an die Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, anschließend 1977-1995 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München.

Im öffentlichen Auftrag entstanden bedeutende Werke, durchgängig dabei das Thema "Denkmal". Besonders bekannt wurden:

— Konrad-Adenauer-Monument in Bonn (1979-82)

— 20 identische Stationenmale zum Gedenken an den Todesmarsch Dachauer KZ-Häftlinge um München, eines in Jerusalem, Yad Vashem (1989-2001)

— Ludwig-Erhard-Brunnen in Bonn-Mehlem

Arbeiten von Hubertus von Pilgrim befinden sich im In- und Ausland in Privatsammlungen und in ca. 50 Museen.

Aufnahme in den Orden 1995.
Vizekanzler des Ordens von 2009 bis 2013.