Karl Benedikt Hase

Klassischer Philologe

Geboren am 1. Mai 1780 in Sulza (bei Naumburg)
Gestorben am 21. März 1864 in Paris, Frankreich

VITA

Wanderte nach dem Studium in Jena zu Fuß nach Paris, wo ihm seine ausgedehnten Sprachkenntnisse einflußreiche Gönner (u. a. Villoison) gewannen. 1805 Angestellter in der Manuskriptsammlung der kaiserlichen Bibliothek, 1816 Professor der griechischen Paläographie und der neugriechischen Sprache an der Ecole des langues orientales, 1824 Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres, 1830 Professor der deutschen Sprache und Literatur an der École polytechnique, 1832 Chef-Konservator in der Manuskriptabteilung der Königlichen Bibliothek, 1852 Professor der vergleichenden Grammatik an der Faculté des lettres.

Seine wesentlichen Leistungen liegen auf dem Gebiet kritischer Editionstätigkeit. Ausgaben der Historia Leonis Diaconi (1819) und, grundlegend für diesen Autor, des Laurentius Lydus de ostentis et de mensibus (1823). Hervorragender Anteil an der Ausgabe des Henricus Stephanus der Brüder Dindorf.

Aufnahme in den Orden 1849.