Ludwig Johann Passini

Maler

Geboren am 9. Juli 1832 in Wien, Österreich
Gestorben am 6. November 1903 in Venedig, Italien

VITA

Zunächst Schüler seines Vaters, des Kupferstechers Johann Nepomuk Passini. Weitergebildet in Wien unter Führich und Kupelwieser, dann in Venedig als Meisterschüler des Aquarellmalers Carl Werner. Ab 1855 in Rom, arbeitete Passini selbständig und mit großem Erfolg, besonders in Deutschland geschätzt. 1864 heiratete er eine Enkelin Mendelssohns (1842) und übersiedelte nach Berlin, hielt aber die Verbindung zu Rom und Venedig, das ihm nach dem Tode seiner Frau zur zweiten Heimat wurde.

Von seinen zahlreichen farbenfrohen Arbeiten — vorwiegend Aquarelle — sind besonders bekannt geworden "Die Chorherren im Kirchengestühl" (1870), "Die Prozession" (1874), "Kürbisverkäufer in Chioggia" (1876).

Auch als Porträtist geschätzt, vor allem in seiner späteren Zeit.

Aufnahme in den Orden 1893.