Magdalena Abakanowicz

Bildhauerin

Geboren am 20. Juni 1930 in Falenty (bei Warszawà), Polen
Gestorben am 20. April 2017 in Warszawà, Polen

Magdalena Abakanowicz studierte von 1949-1954 an den Akademien für Schöne Künste in Danzig und Warschau Malerei und Zeichnen. Nach dem Abschluss erlernte sie das Weben und entwickelte in den Jahren 1960-1969 eine eigene Webtechnik.

Sie machte in den Jahren 1955-1959 mit monumentalen Gouachen auf Karton und Leinwand auf sich aufmerksam und fand dann zu ihrer eigenen höchst eigenwilligen Webtechnik.

Als die internationale Aufmerksamkeit an der sog. „Kunst im öffentlichen Raum“ zu steigen begann, fing Frau Abakanowicz an, die Konzeption ihrer Werkzyklen auf Räume in der Natur auszudehnen und sich den „klassischen“ Bildhauermaterialien zuzuwenden, ohne sie allerdings in traditioneller Weise zu verwenden. Für ihre Skulpturen, die in Polen aber auch in den USA, Österreich und Deutschland auf zahlreichen Ausstellungen gezeigt wurden, ist sie vielfach ausgezeichnet worden. Zu ihren Auszeichnungen gehören die Ehrendoktorwürden des Royal College of Art London, und der Rhode Island School of Design, Providence (1972). G. Herder-Preis, Wien (1979), Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta (1980).

1965-1990 hatte Frau Abakanowicz eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Posen.

Aufnahme in den Orden 1999.