Martin Walser

Schriftsteller

Geboren am 24. März 1927 in Wasserburg (Bodensee)
 

Martin Walser wurde nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie im Jahre 1951 bei Friedrich Beißner in Tübingen promoviert. Walsers dichterisches Œuvre setzt sich zusammen aus Bühnenstücken, Erzählungen und Romanen.

Er gehört seit langem zu den Dichtern mit der größten Resonanz, er wird nicht nur von einem breiten Publikum gelesen, auch sein gesprochenes Wort hat Gewicht. Stellvertretend seien hier nur genannt:

Romane: "Ehen in Philippsburg" (1957), "Halbzeit" (1960), "Die Verteidigung der Kindheit" (1991), "Ein springender Brunnen" (1998).

Novellen: "Dorle und Wolf" (1987), "Ein fliehendes Pferd" (1987).

Essays: "Über Deutschland reden" (1988), "Ich vertraue. Querfeldein." (2000) und — Phänomen an Tiefgründigkeit, gewürzt mit Humor: "Aus dem Wortschatz unserer Kämpfe".

Unter den vielen Auszeichnungen, die Walser zuteil wurden befinden sich: Preis der "Gruppe 47" (1955), Büchner-Preis (1981), Der große Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1990), Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998). Außerdem war Martin Walser Gastprofessor in den USA.

Aufnahme in den Orden 1992.