Max Huber

Rechtsgelehrter

Geboren am 28. Dezember 1874 in Zürich, Schweiz
Gestorben am 1. Januar 1960 in Zürich, Schweiz

Max Huber war einer der bedeutendsten Vertreter des Völkerrechts in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts. Nach dem Studium in Zürich und Berlin, wo er besonders von Gierke (# 1915) beeinflußt worden war, wurde er 1902 Professor in Zürich. Von 1921 bis 1930 war er Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, drei Jahre dessen Präsident. Danach wurde er Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (bis 1944).

Max Huber hat in seinen Werken vor allem die Beziehung des Völkerrechts zu den historischen und politischen Tatsachen herausgearbeitet.

Aufnahme in den Orden 1956.