Max Slevogt

Maler und Graphiker

Geboren am 8. Oktober 1868 in Landshut
Gestorben am 20. September 1932 in Neukastel (Pfalz)

VITA

Ausbildung in München bei W. Diez (1885-89), Paris (1889), Italien (1890). Reisen durch Holland und Ägypten. Lebte bis 1900 in München, dann in Frankfurt/Main (Tierbilder im Zoo), Berlin. Dort wird er 1917 Professor an der Akademie der Künste.

Anknüpfend an Leibl und Trübner gelangte er in phantasievoller Meisterschaft vom braunen "Atelierton" zu einer helleren, silbrigen Farbigkeit und zu seinem eigenen impressionistischen Stil (z. B. seine Zoobilder und Chiemseelandschaften). Sein vielgestaltiges Werk erstreckt sich von religiösen Szenen über Landschaften und Porträts zur Graphik. Hier sind zu nennen seine meisterhaften Illustrationen z. B. Ali Baba, Ilias (1907), Deutsche Märchen (1918), Zauberflöte (1920), Grimms Märchen (1922-25), Faust II, Macbeth (1927).

Im Dreigestirn des deutschen Impressionismus: Liebermann (1923), Slevogt, Corinth vertritt er das sprühend heitere süddeutsche Element aus barockem Erbgut.

Aufnahme in den Orden 1924.