Max Theodor Felix von Laue

Physiker

Geboren am 9. Oktober 1879 in Pfaffendorf (bei Koblenz)
Gestorben am 24. April 1960 in Berlin

Sohn eines höheren Militärbeamten. Doktorand bei Max Planck (1915), Professor in Zürich (1912), Frankfurt/M., Berlin (1919- 1943), Göttingen (1946-1951), Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin (1951-1960).

Er entdeckte im Juni 1912 in München die Wellennatur der Röntgenstrahlen und die atomistische Raumgitterstruktur der Kristalle durch den Nachweis und die Theorie von Interferenzerscheinungen, wobei W. Friedrich und P. Knipping die Experimente ausführten. Damit schuf v. Laue die theoretischen Grundlagen für die Verfahren zur Röntgenspektroskopie der Festkörper. Wichtig sind auch seine grundlegenden theoretischen Untersuchungen über Lichtstreuung, Materiewellen und Supraleitung. Mit Albert Einstein (1923) war Laue eng befreundet. 1911 gab er die erste zusammenfassende Darstellung der Relativitätstheorie.

1914 Nobelpreis für Physik.

Aufnahme in den Orden 1952.