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Peter Busmann

Peter Busmann

Architekt

Geboren am 17. Juli 1933 in Hannover
 

Nach dem Studium in Braunschweig und Karlsruhe 1958 Diplom bei Egon Eiermann (1970). 1962 machte er sich mit dem Bau des Max-Ernst-Gymnasiums in Brühl selbständig, das nach seiner Fertigstellung den Kölner Architekturpreis erhielt.

Seine berufliche Tätigkeit — ab 1972 mit seinem ständigen Partner Godfrid Haberer — entfaltete er auf Grund von Wettbewerbserfolgen für öffentliche Bauwerke.

Nach seiner Begegnung mit dem Handwerker/Philosophen Hugo Kükelhaus (1977), mit dem er den Arbeitskreis "Organismus und Technik" gründete, entstehen alle seine Bauten nach ökologischen und sozialen Kriterien.

Hauptwerk des Büros Busmann & Haberer ist das Dom-Rhein-Projekt in Köln mit Museum Ludwig, Philharmonie und — gemeinsam mit Dani Karavan (1997) - dem Environment Ma'alot (1976-1986).

Viele Bildungs- und Verkehrsbauten, Museen, Kirchen und Konzertsäle im In- und Ausland tragen seine Handschrift, nach der Wende auch in Berlin (Bauten für den Bundestag), Brandenburg und Sachsen.

Ort seines Wirkens ist der BAUTURM in Köln, den er 1969 zusammen mit Erich Schneider-Wessling gründete.

Die Werke und Projekte des Architekten wurden mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen bedacht (u.a. Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis). 1989/90 Ehrengast der Villa Massimo, Rom.

Aufnahme in den Orden 1995.
Vizekanzler des Ordens von 1997 bis 2005.