Richard Georg Strauss

Komponist

Geboren am 11. Juni 1864 in München
Gestorben am 8. September 1949 in Garmisch

VITA

Strauss hat neben seiner Komponistentätigkeit seit 1885 mehrere Posten als Dirigent bekleidet, darunter 1908-18 als Königlich-Preußischer Generalmusikdirektor an der Berliner Oper, 1919-24 Operndirektor der Wiener Staatsoper neben Franz Schalk. 1917-20 Leiter der Meisterklasse für Komposition an der Akademie der Künste in Berlin. Nach 1924 ohne feste Berufsbindung, doch weiterhin als Gastdirigent, besonders auch eigener Werke, international tätig. In der Zeit von 1901 bis 1935 Präsident oder Vorsitzender verschiedener Musikvereinigungen.

Nachdem er schon in den neunziger Jahren durch seine "Sinfonischen Dichtungen" als Komponist in den ersten Rang gerückt war, wandte er sich mit "Salome" (1905) vornehmlich der Oper zu. Nach "Elektra" (1909), womit die Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal beginnt, sind die wichtigsten Etappen: "Der Rosenkavalier" (1911) und "Ariadne auf Naxos" (Neufassung 1916).

Dr. h. c. der Universitäten Heidelberg (1903), Oxford (1914), München (1949). Ehrenbürger u. a. der Städte Wien, München, Dresden.

Aufnahme in den Orden 1924.