Robert Merton Solow

Wirtschaftswissenschaftler

Geboren am 23. August 1924 in Brooklyn (New York), USA
 

Nach einem Studium an der Harvard University wurde er am Massachusetts Institute of Technology zunächst Professor für Statistik, 1958 für Wirtschaftswissenschaften.

Solow gilt als Begründer der neoklassischen Wachstumstheorie, die im Widerspruch zur Wachstumslehre von Roy Harrod und anderen die Stabilität des Wachstums durch die Substituierbarkeit der Produktionsfaktoren annimmt. Dem Modell ist erstmals eine vollständige gesamtwirtschaftliche Produktionsfunktion zugrunde gelegt, durch die das Sozialprodukt auf die Bestimmungsgrößen Arbeit, Kapital und technischer Fortschritt zurückgeführt werden kann. Solow erhielt 1987 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften und 1999 die National Medal of Science (USA).

Aufnahme in den Orden 1995.