Rolf Gutbrod

Architekt

Geboren am 13. September 1910 in Stuttgart
Gestorben am 5. Januar 1999 in Dornach, Schweiz

Nach Besuch der Waldorfschule in seinem Geburtsort folgte ab 1929 Architekturstudium in Berlin und 1930-1935 in Stuttgart.

Er lehrte von 1947-1973 an der T. H. (später Universität) Stuttgart zunächst als Lehrbeauftragter für Entwerfen, ab 1953 auf dem für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Innenraumgestaltung und Entwerfen. Seine Bauten, darunter Konzerthaus Stuttgarter Liederhalle 1956 (mit Adolf Abel), Deutscher Pavillon Weltausstellung Expo 1967 in Montreal und das Konferenzzentrum in Mecca 1966-1973 (beide mit Frei Otto). Zahlreiche Industrie-, Büro- und Wohnbauten zeigen seine Offenheit für neue Lösungen. Als Lehrer betreute er am liebsten Schüler, die einen eigenen Weg gehen wollten.

Aufnahme in den Orden 1971.
Vizekanzler des Ordens von 1985 bis 1992.