Theodor Litt

Philosoph

Geboren am 27. Dezember 1880 in Düsseldorf
Gestorben am 16. Juli 1962 in Bonn

Ab 1920 Professor in Leipzig, 1937 suspendiert, 1946 wieder eingesetzt, ab 1949 Professor in Bonn.

Ausgehend von seinen Erfahrungen als Schulmann entwickelte Litt unter dem Einfluß von Dilthey (1908), Simmel und Troeltsch eine breit angelegte Geschichtstheorie (Individuum und Gemeinschaft, 1920, Mensch und Welt, Denken und Sein, 1948) und Theorie der Erziehung (Führen oder Wachsenlassen?, 1927, Die politische Selbsterziehung des Deutschen Volkes, 1954). Er hatte im besonderen an der Erneuerung der Hegelstudien Anteil.

Dank einer einzigartigen Kunst der Rede übte er auf das deutsche Bildungswesen stärkste Wirkung aus.

Aufnahme in den Orden 1952.