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Hendrik B. G. Casimir

Physiker

Hendrik B. G.  Casimir

Physiker

Geboren am 15. Juli 1909 in ’s-Gravenhage, Niederlande
Gestorben am 4. Mai 2000 in Heeze, Niederlande
Unterschrift
Hendrik B. G.  Casimir

Studium in Leiden. 1929-31 bei N. Bohr in Kopenhagen. Promotion 1931 bei Ehrenfest in Leiden: Assistent bei W. Pauli an der ETH Zürich. Nach Holland zurückgekehrt, 1935-1942 Conservator am Kammerlingh Onnes Laboratorium. Eintritt in das Forschungslaboratorium der Fa. Philips in Eindhoven, dessen Direktor er 1946 wurde. Von 1957-1972 Betreuer der Philips Forschung weltweit.

Casimir ist ein theoretischer Physiker von besonderer Universalität. Seine Arbeiten liegen auf dem Gebiet der Supraleitung und des Ferromagnetismus sowie der Theorie der Hyperfeinstruktur der Atom- und Molekülspektren. Er gab eine statistische Begründung des Nernst'schen Wärme-Theorems und arbeitete über die Bose-Einstein Kondensation wie auch über das Problem der Nullpunktenergie des Vakuums. 

Mit großem Erfolg hat er die Denkweise der theoretischen Wissenschaften der Technik vermittelt und damit die Entwicklung der modernen Technologien gefördert.

Aufnahme in den Orden 1982
Festvortrag
1989Ergebnisse und Probleme der heutigen Physik
Reden
1993Wissenschaft-Technologie-Spirale und griechische Tragödie
Bildergalerie
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Hendrik B. G.  Casimir in Bildern der Tagungen des Ordens

Öffentliche Sitzung in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn am 31. Mai 1983
Übergabe des Ordenszeichens an Hendrik B.G.Casimir, von links: Hendrik B. G. Casimir, Wolfgang Paul, Ordenskanzler Heinz Maier-Leibnitz

Begrüßung in der Villa Hammerschmidt durch Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens anläßlich der Ordenstagung am 4. Juni 1984     
von links nach rechts: Sir Ronald Syme, George Kennan, Hans Georg Zachau, Manfred Eigen, Adolf Butenandt, Theodor Eschenburg, Leopold Reidemeister, Emil Schumacher, Rolf Gutbrod, Hansjochem Autrum, Sir Bernard Katz, Stephan Kuttner, Maria Wimmer, Eugène Ionesco, Hendrik B. G. Casimir, Franz Wieacker, Gerd Meyer-Schwickerath, Hans-Georg Gadamer, Golo Mann, Theodor Schieder, Kurt Bittel

Begrüßung in der Villa Hammerschmidt durch Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens anläßlich der Ordenstagung am 4. Juni 1984 
von links nach rechts: Hans Georg Zachau, Wolfgang Paul, Adolf Butenandt, Manfred Eigen, Leopold Reidemeister, Theodor Eschenburg, Emil Schumacher, Hansjochem Autrum, Hendrik B. G. Casimir

Jahrestagung 1986. Sitzung der in- und ausländischen Ordensmitglieder im Kabinettsaal des Palais Schaumburg in Bonn am 9. Juni 1986
linke Seite (v. l. n. r.): Rudolf Hillebrecht, Felix Gilbert, Otto Kratky, Hendrik B. G. Casimir, Theodor Eschenburg, rechte Seite (v. r. n. l.): Walter Rossow, Hansjochem Autrum, Emil Schumacher, Hans Georg Zachau, Hans Bethe, Rolf Gutbrod

Öffentliche Sitzung in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität am 30. Mai 1989
Hendrik B. G. Casimir während seines Vortrags

Jahrestagung 1995, Sitzung der in- und ausländischen Ordensmitglieder im Palais Schaumburg, Bonn, am 29. Mai 1995
(re. Reihe, v. re.) Karl Dietrich Bracher, Hendrik B. G. Casimir, Albrecht Schöne, Gordon A. Craig, Friedrich Hirzebruch, Hermann Haken, Rolf Gutbrod, Hans Georg Zachau (verdeckt: Horst Fuhrmann), Thomas Conrad, C. F. v. Weizsäcker, Eberhard Jüngel, Sir Henry Chadwick (li. Reihe, v. li.) Bernard Andreae, Wolfgang Gerok, Albert Eschenmoser, Walter Gehring, Gerhard Casper, Stig Strömholm, Hans-Georg Gadamer, Victor F. Weisskopf, Helmut Coing, Robert Huber, György Ligeti

Gesprächsrunde zum Thema Goethe unter Teilnahme des Herrn Bundespräsidenten und der Damen der Ordensmitglieder am 30.9.1996 im Wittumspalais
1. Reihe v. li.: Ordenskanzler Hans Georg Zachau, Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog, Hans-Georg Gadamer, Albrecht Schöne, dahinter v. li.: Robert M. Solow, Karl Dietrich Bracher, Frau Fuhrmann, Frau Gadamer, Gundalena Frfr. von Weizsäcker, Friedrich Hirzebruch, C. F. Frhr. von Weizsäcker, Frau Casimir, Hendrik B. G. Casimir, Hintergrund v. li.: Peter von Matt, Gordon A. Craig, Sir Henry Chadwick, Ludwig Finscher, Lady Chadwick, Thomas Conrad, Erwin Neher

1983
1984
1984
1986
1989
1995
1996