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Sir Ronald Syme

Historiker

Sir Ronald  Syme

Historiker

Geboren am 11. März 1903 in Eltham, Neuseeland
Gestorben am 4. September 1989 in Oxford, Großbritannien
Unterschrift
Sir Ronald  Syme

Der geborene Neuseeländer erhielt seine altsprachliche Ausbildung in Wellington und Auckland/ Neuseeland, kam 1925 nach Oxford, wo er in verschiedenen Positionen bis zu seinem Tode blieb: 1929 bis 1949 Fellow des Trinity College, 1949 bis 1970 Camden Professor für Alte Geschichte, verbunden mit einer Fellowship am Brasenose College, von 1970 an Fellow am Wolfson College. 

Während des Krieges war Syme 1940 Presseattaché in Belgrad, 1943 bis 1945 Professor für Klassische Philologie in Istanbul. Berühmt wurde Syme durch sein unmittelbar vor Kriegsbeginn 1939 erschienenes Buch "The Roman Revolution", das den Übergang von der Republik zur Kaiserzeit, mit der Figur des Augustus im Mittelpunkt, darstellte und das man, auch wegen seiner stilistischen Qualitäten, das bedeutendste althistorische Werk seit Th. Mommsens "Römische Geschichte" (1854-1856) genannt hat. 

Symes Arbeitsgebiet blieben das von politischen Gruppen getragene Geschehen und die Geschichtsschreibung der endenden Republik und der römischen Kaiserzeit. "Tacitus" (2 Bde. 1958), "Sallust" (1964), Beiträge zur Erforschung der "Historia Augusta" (1968-1983), "History in Ovid" (1978), "The Augustan Aristocracy" (1987). Syme wurde 1959 geadelt und erhielt 1976 den Order of Merit.

Aufnahme in den Orden 1974
Reden
1980Das Bild der Bundesrepublik Deutschland und deutscher Kultur im Ausland
Bildergalerie
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Sir Ronald  Syme in Bildern der Tagungen des Ordens

Überreichung des Ordenszeichens an Sir Ronald Syme vor dem Ordenskapitel in Bonn am 2. Juni 1975
links: Sir Ronald Syme, rechts: Kurt Bittel

Empfang bei Bundespräsident Walter Scheel anläßlich der Jahrestagung in Bonn am 3. Juni 1975 in der Villa Hammerschmidt
von links nach rechts: Franz Wieacker, Hans Wimmer, Karl Rahner, Walther Gerlach, Theodor Eschenburg, Bartel Leendert van der Waerden, Wolfgang Gentner, (fast verdeckt Hans Erich Nossack), der Bundespräsident, Ordenskanzler Kurt Bittel, (fast verdeckt Helmut Coing), Sir Ronald Syme, Sir Adolf Krebs, Andreas Alföldi, dahinter: Hans-Georg Gadamer und Walter Rossow

Ordenstagung in Bonn am 29. Mai 1978, Gespräch mit dem Protektor des Ordens, Bundespräsident Walter Scheel, im Palais Schaumburg
von links nach rechts: Sir Ronald Syme, Ministerialdirektor Paul Döring, Rudolf Hillebrecht, Ordenskanzler Kurt Bittel, Wolfgang Gentner, Friedrich August von Hayek, Helmut Coing, Sir Ernst Gombrich, Adolf Butenandt, Hansjochem Autrum, Bartel Leendert van der Waerden, Emil Staiger, Hans-Georg Gadamer, der Bundespräsident, Franz Wieacker, Sir Hans Adolf Krebs

Öffentliche Sitzung am 3. Juni 1980 in der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn
von links nach rechts (Erste Reihe linke Seite): Sir Hans Krebs, Kurt Bittel, Andreas Alföldi, Bürgermeister Jürgen Endemann, Prof. Dr. Hans-Jacob Krümmel, Staatssekretär Dr. Siegfried Fröhlich, Frau Krümmel, Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens, zweite Reihe: Hansjochem Autrum, B. L. van der Waerden, C. F. Frhr. von Weizsäcker, Sir Ronald Syme, Theodor Eschenburg, erste Reihe (rechte Seite): Sir Ernst Gombrich, Hans-Georg Gadamer, Elias Canetti, Rolf Gutbrod, Fritz Schalk (verdeckt), Theodor Schieder, Rudolf Hillebrecht, Walter Rossow, zweite Reihe: Franz Wieacker, Hans Wimmer, F. A. von Hayek, Gerd Meyer-Schwickerath, Maria Wimmer, Helmut Coing

Ordenssitzung in der Villa Hammerschmidt in Bonn am 30. Mai 1983
linke Seite: Franz Wieacker, Werner Reichardt, Manfred Eigen, Wolfgang Paul, George Kennan, Elias Canetti, rechte Seite: Lord Alexander Todd, Sir Ronald Syme, György Ligeti, Theodor Schieder, Rudolf Hillebrecht, Heinz Maier-Leibnitz, Adolf Butenandt

Begrüßung in der Villa Hammerschmidt durch Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens anläßlich der Ordenstagung am 4. Juni 1984     
von links nach rechts: Sir Ronald Syme, George Kennan, Hans Georg Zachau, Manfred Eigen, Adolf Butenandt, Theodor Eschenburg, Leopold Reidemeister, Emil Schumacher, Rolf Gutbrod, Hansjochem Autrum, Sir Bernard Katz, Stephan Kuttner, Maria Wimmer, Eugène Ionesco, Hendrik B. G. Casimir, Franz Wieacker, Gerd Meyer-Schwickerath, Hans-Georg Gadamer, Golo Mann, Theodor Schieder, Kurt Bittel

1975
1975
1978
1980
1983
1984