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Jutta Lampe

Schauspielerin

Jutta  Lampe

Schauspielerin

Geboren am 13. Dezember 1937 in Flensburg
Gestorben am 3. Dezember 2020 in Berlin
Unterschrift
Jutta  Lampe

Jutta Lampe erhielt Schauspielunterricht bei Eduard Marks in Hamburg. Ihr erstes Engagement führte sie nach Wiesbaden. 1964 holte sie Kurt Hübner nach Bremen, wo sie 1967 zum ersten Mal mit dem Regisseur Peter Stein zusammenarbeitete (als Lady Milford in "Kabale und Liebe" und Leonore von Este in "Torquato Tasso"). Seit 1970 gehörte sie zu dem inzwischen legendären Ensemble der Berliner Schaubühne. Ihre erste Rolle dort war die Elisabeth Bergner in Handkes "Der Ritt über den Bodensee". Durch ihre Darstellung wichtiger Rollen in klassischen und zeitgemäßen Stücken wurde sie weit über Berlin hinaus berühmt. Unter der Regie von Margarete von Trotta war sie 1980 in dem Film "Die Bleierne Zeit" zu sehen.

Bei Peter Stein spielte sie u.a. in den "Drei Schwestern" und im "Kirschgarten" von A. P. Tschechow, ferner in "Der Park" von Botho Strauß und "Wie es euch gefällt" von Shakespeare. Unter der Regie von Klaus Michael Grüber war sie die Ophelia in Shakespeares "Hamlet", spielte in "Triumph der Liebe" von Marivaux sowie in "Kaldewey, Farce" von Botho Strauß.

Zusammen mit Robert Wilson gestaltete sie den Soloabend "Orlando" nach dem Roman von Virginia Woolf (1989). Unvergesslich bleibt der "Hausbesuch" von Rudolf Borchardt (Inszenierung Edith Clever). Nach 1998 spielte Jutta Lampe u.a. am Theater in der Josephstadt in Wien, seit 2000 als Gast am Burgtheater. 1992 Theaterpreise der Stadt Berlin, 1999 erhält Jutta Lampe den Gertrud-Eysoldt-Ring.

Aufnahme in den Orden 1997
Bildergalerie
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Jutta  Lampe in Bildern der Tagungen des Ordens

Öffentliche Sitzung im Großen Saal des Konzerthauses Berlin Am Gendarmenmarkt am 15. Juni 1998
von links: Horst Fuhrmann, Christiane Nüsslein-Volhard, Peter Busmann, Jutta Lampe, Rolf Gutbrod

Öffentliche Sitzung im Großen Saal des Konzerthauses Berlin Am Gendarmenmarkt am 15. Juni 1998
Ordensüberreichung an Jutta Lampe durch Ordenskanzler Hans Georg Zachau

1998
1998